Lötkengießen

Hergestellt aus einer Zinn-Blei-Legierung, werden die Lötken einzeln und von Hand in einer Gussform, der Kokille , gegossen.

Bereits seit mindestens 1879, dient das Lötken den Schützen als Erkennungszeichen. Am Revers des Sakkos befestigt, berechtigt es zur Teilnahme am Königschießen und zum Eintritt zu den Abendveranstaltungen im Festzelt.

Das Lötken zeigte in den vergangenen Jahrzehnten unter anderem Motive vom Bad, wie den Höltingstuhl und das Brunnenhäuschen, oder der Burg, wie der Katharinenkriche und dem Pulverturm.

Seit dem 400-jährigen Jubiläumsfest im Jahr 1983 tragen auch die Damen das gemeinsame Festabzeichen, als gestickte Applikation (Rosette) und nicht mehr als gebundene Schleife, an der Abendgarderobe.

Das Lötken im Festjahr 2017 wird den Nachtwächter vor dem Pulverturm zeigen.